Computertomographie
Toshiba Aquillion 16
16-Zeiler (Multislice) |
|
|
|
| ALLGEMEINE
INFORMATION |
Mit
der Mehrzeilentechnik
(Multislice - CT)
hat die Computertomographie eine deutliche Verbesserung
erfahren. Der Leistungsgewinn läßt sich vor
allem in eine verbesserte
örtliche Auflösung
oder eine deutlich
kürzere Scandauer
umsetzen.
Mitte Dezember 2004 erfolgte in unserem Institut die Aufstellung
eines Mulitslice Gerätes der Firma Toshiba.
Dieser 16-zeilige
Computertomograph stellt einen wichtigen Fortschritt
in der CT - Untersuchungstechnik dar, weil dieses System
die simultane Akquisition von mehreren (16) Schichten
pro Röhrenrotation erlaubt.
Vorteile
der Mehrzeilentechnik:
- kürzere
Untersuchungszeit
- bessere
örtliche und zeitliche Auflösung
- geringere
Strahlenbelastung
- multiplanare
Rekonstruktionen in frei wählbaren Ebenen
- Einsatz
von 3 D - Techniken (z.B. CT- Angiographien, virtueller
Bronchoskopie)

|

|

|

|
Virtuelle Koloskopie;
Polyp 8 mm |
CT-Nierenarterienangiographie,
liegender Stent, keine RE-Instentstenose |
Humeruskopffraktur |
Knie - TEP |
|
|
HAUPTEINSATZGEBIETE
- Darstellung
des Brustraums, vor allem der Lunge z. B. bei
Lungentumoren, Emphysem,
Lungenembolien, ...
- Darstellung der Bauch- und
Beckenorgane
- Darstellung
des Gehirns zum Ausschluss und Nachweis krankhafter
Veränderungen
- Darstellung
der Nasennebenhöhlen, z.b. bei Entzündungen
(Sinusitis)
- Gefäßdarstellung
(CT -Angiographie)
- komplexe 3D - Darstellungen
aller Körperregionen
- zur
Knochendarstellung (z.B. nach Frakturen)
- virtuelle
Colonoskopie (Darstellung des Dickdarms)
- CT-Infiltrationen:
CT-gezielte Schmerztherapie
- als
Alternative zur MR-Untersuchung bei Patienten
mit Herzschrittmacher
|
|
|
|
| Magnetresonanztomographie
(MRT) |
|
|
 |
Die MRT ist wie die
Computertomographie (CT) ein Schnittbildverfahren
welches den Körper in verschiedenen Ebenen
darstellen lässt. Somit ist eine bessere
Darstellung, Lagebeurteilung und Abgrenzbarkeit
von Strukturen und Organen zueinander möglich.
Die MRT arbeitet mit zwei wichtigen Komponenten,
erstens mit einem sehr starken Magnetfeld
und zweitens mit Antennen/Spulen welche Radiowellen
senden und empfangen. Sie arbeitet nicht mit
Röntgenstrahlung. |
| |
|
|
Magnetresonanztomographie
(MRT) - Anwendungsgebiete
|
|
|
Weiterführende
Diagnostik und Verlaufskontrollen
nach Therapie und Operationen:
- Gehirn
und Rückenmark (Zentrales Nervensystem):
Entzündungen, veränderte
Gefäße, Tumore, Multiple
Sklerose und andere Veränderungen
im ZNS wie Hirninfarkt und Blutungen
- Wirbelsäule:
Metastasen, Bandscheibenvorfälle
(Prolaps)
- Gelenke
und beteiligte Strukturen: wie
Kapsel, Meniskus, Bänder und
Schleimbeutel
- Knochen
und Weichteilveränderungen:
Knochenmark,
Sehnen, Muskel, ...
- Brust:
als Zusatzdiagnostik und bessere
Differenzierbarkeit bei Tumorfrage,
Silikonimplantate
- Gallengänge/Blase,
Gebärmutter, Eierstöcke,
Prostata
- Gefäßdiagnostik
der Arterien im Brust/Bauchbereich,
Extremitäten (sog. Becken-Bein-Angio)
und im Kopf, Halsbereich (Carotis-Angio)
|
|
| Magnetresonanztomographie
(MRT) - Untersuchung
|
|

|
Notwendige
Vorbereitung (Achtung wichtig!)
- Zuweisung
chefärztlich bewilligen lassen
- Terminvereinbarung
notwendig
- Teilen
Sie uns bitte mit, ob sich Gelenksprothesen,
Implantate und Metalle in Ihrem
Körper befinden und ob Sie
operiert wurden
- Absolute
Kontraindikationen: Herzschrittmacher
und Defibrillatoren, bestimmte Implantate
- MRT
Einwilligungserklärung (PDF-Format)
- Schwangerschaft
gilt als relative Kontraindikation,
aber als sichere Kontraindikation
in den ersten Schwangerschaftsmonaten
|
|
Der
Ablauf der Untersuchung
Der Patient
wird nach entsprechender Vorbereitung
und Aufklärung in den Untersuchungsraum
begleitet. Je nach Untersuchung, welche
ca. 15-30 min dauert, wir der Patient
verschieden positioniert.
Der Patient
bekommt einen Gehörschutz angeboten,
da während der Untersuchungssequenzen
unterschiedlich laute Geräusche
auftreten, die je nach Stärke
und Dauer, auch als Klopfen wahrgenommen
werden. Danach wird der Patient in
die heute schon relativ kurze Röhre
vorgeschoben, dort wo das Magnetfeld
am dichtesten ist, und die besten
Messdaten gewonnen werden. Unbedingt
zu beachten ist eine bequeme Lage,
um Bewegungen zu vermeiden. Diese
Bewegungen bewirken Bildverwischungen
(Artefakte) und beeinträchtigen
die Bildqualität. Manche Untersuchungen
werden in Atemanhaltetechnik durchgeführt,
um Bildverwischungen zu vermeiden.
Damit Strukturen und Gefäße
besser unterschieden und sichtbarer
werden, ist es manchmal notwendig
Ihnen intravenös Kontrastmittel
(i.v.
gadolinium-/eisenhältiges Kontrastmittel)
zu verabreichen.
|
|
|
|
|
|