| Speiseröhren/Magen-Röntgen |
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Untersuchungsdauer
ca. 10 Minuten
Untersuchungsvorbereitung
4-6 Stunden, vorher nüchtern (auch kein Nikotin oder
Medikamente)
Kontrastmittelgabe
orales
Kontrastmittel
Untersuchungsmethode
Röntgen mit Durchleuchtungsgerät
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Wie funktioniert ein Magen-Röntgen?
Für eine optimale Untersuchung
des Magens müssen Sie mithelfen und schon im Vorfeld
die Vorbereitungsmaßnahmen einhalten.
Bei der Untersuchung wird Ihnen zuerst ein Brausepulver verabreicht,
welches den Magen entfaltet. Dadurch lässt sich die Schleimhaut
besser darstellen. Anschließend trinken Sie einen Kontrastmittelbrei.
Der Radiologe kann nach der Einnahme des Kontrastmittels den
Weg durch die Speiseröhre bis in den Magen verfolgen.
Um den gesamten Magen zu untersuchen, ist es notwendig, dass
Sie sich im Liegen einmal um die eigene Achse drehen, damit
die gesamte Magenschleimhaut sich mit Kontrastmittel beschlägt.
Unsere Röntgengeräte
entsprechen dem modernsten Standard und sind besonders strahlungsarm.
Die Belastung für Sie ist nicht größer als
unbedingt notwendig.
Welche Fragestellungen werden durch
ein Magen-Röntgen abgeklärt?
- Ulcus
(Geschwüre) an Speiseröhre und Magen
- Gastritis, Zwerchfellbruch
- Klärung anatomischer Verhältnisse
nach Operationen am Magen
- Magenbeschwerden (Sodbrennen, Aufstoßen,
...)

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| Dickdarm-Röntgen
(Irrigoskopie) |
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Untersuchungsdauer
ca. 10-20 Minuten
Untersuchungsvorbereitung
Terminvereinbarung
Datenblatt
- Vorbefunde wie z. B.: Koloskopie, OP-Berichte, etc. von
besonderer Wichtigkeit (PDF-Format)
Kontrastmittelgabe
rektales
Kontrastmittel
Untersuchungsmethode
Röntgen mit Durchleuchtungsgerät
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Wie funktioniert ein Dickdarm-Röntgen?
Das Dickdarm-Röntgen wird mit der Durchleuchtungsmethode
durchgeführt. Sie liegen auf dem Untersuchungstisch,
ein weiches Dickdarmrohr wird in den Enddarm platziert und
ein Einlauf mit Kontrastmittel
durchgeführt. Gelegentlich - vor allem bei sehr verkrampftem
Darm - ist eine Injektion erforderlich, um die Verkrampfung
zu lösen. Danach wird der Dickdarm mit Luft gefüllt,
damit die Darmschleimhaut voll entfaltet werden kann.
Die gleichzeitige Gabe von Einlauf und Luft wird auch Doppelkontrastmethode
genannt und hat den Vorteil, dass der Arzt die Darmschlingen
besser beurteilen kann, und die Sicht nicht durch sich überlagernde
Schlingen behindert wird. So können selbst kleinste Wucherungen
von einigen Millimetern Durchmesser erkannt werden.
Wenn nun die gesamten Vorbereitungen
abgeschlossen sind, beginnt der Arzt die Bilder aufzunehmen.
Sollten sie während der Untersuchung Stuhldrang verspüren
halten sie diesen möglichst zurück. Sofort nach
Beendigung der Untersuchung kann der Patient auf die Toilette
gehen und den Darm von Kontrastmittel
und Luft entleeren.
Welche Fragestellungen werden durch ein Dickdarm-Röntgen
abgeklärt?
- Divertikel
- Fisteln, Verengungen
- Entzündungen (Colitis
ulerosa, Morbus Chron, ...)
- Polypen oder Tumore am Dickdarm

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| Röntgenuntersuchung
- Nieren/Harnwege |
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IVP (intravenöse Pyelographie)
Untersuchungsdauer
ca. 30 Minuten
Untersuchungsvorbereitung
Blutbefunde:
Kreatininwert + TSH-Wert
Formular
(PDF-Format)
Kontrastmittelgabe
parenterales
Kontrastmittel
Untersuchungsmethode
digitales Röntgen mit Schichtaufnahme
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Wie funktioniert ein Nieren-Röntgen?
Bei dieser Untersuchungsmethode wird zuerst ein Leerröntgen
(d.h. ohne Kontrastmittel) des gesamten Bauches angefertigt.
In diesem Röntgenbild können vorhandene Nieren-
oder Harnsteine festgestellt werden.
Durch die intravenöse Verabreichung
eines Kontrastmittels
werden die Niere, die Harnblase und der Harnleiter am Röntgenbild
besser sichtbar. Nach der Injektion werden Aufnahmen in verschiedenen
Zeitintervallen (dynamische Untersuchung) gemacht. Besteht
der Verdacht auf eine Abflussstörung der Harnblase, wird
noch ein Röntgenbild nach der Entleerung der Blase angefertigt,
um auch die Restharnmenge beurteilen zu können.
Die Untersuchung dauert ca. eine halbe
Stunde. Die Dauer der Untersuchung hängt davon ab, wie
schnell ihre Nieren das Kontrastmittel ausscheiden, und welche
Art von Abflussstörungen bestehen.
Welche Fragestellungen werden durch
ein Nieren-Röntgen abgeklärt?
- Harnabflussbehinderung, verursacht
durch Steine (Nachweis oder Ausschluss)
- Tumorenerkrankungen der Nieren
oder der Harnblase
- Nierenerkrankung
- Prostatavergrößerung
- Blasenentleerung, Restharn

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| Röntgen
der Venen am Bein oder Arm (Phlebographie) |
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Röntgen der Venen am Bein oder Arm (Phlebographie)
Blutbefunde erforderlich
Bequeme Schuhe (wg. Druckverband am Vorfuß)
Untersuchungsdauer
ca. 20 Minuten
Untersuchungsvorbereitung
Terminvereinbarung
Formular
(PDF-Format)
Kontrastmittelgabe
parenterales
Kontrastmittel
Untersuchungsmethode
Röntgen mit digitalem
Durchleuchtungsgerät
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Wie
funktioniert ein Venen-Röntgen?
Bei
dieser Untersuchung werden (mittels Kontrastmittel-Injektion
in ein kleines Gefäß am Fußrücken) Ihre
Beinvenen und deren Abflussverhalten sowie auch Abflussbehinderungen
(z. B. Thrombosen) dargestellt. Diese Untersuchung wird in
der Durchleuchtung mit Zielaufnahmen in sehr kurzen Abständen
durchgeführt. Zu Beginn der Untersuchung stehen Sie aufrecht
am senkrecht aufgestellten Tisch und werden nach der Injektion
automatisch in eine liegende Position gebracht. Während
der Untersuchung werden Sie gebeten das Bein zu bewegen um
die Venen in verschiedenen Ebenen darstellen zu können.
Die Untersuchung ist in wenigen Minuten erledigt, und ist
außer dem Nadelstich nicht schmerzhaft.
Welche Fragestellungen werden durch ein Venen-Röntgen
abgeklärt?
- Vaarizzendiagnose (Krampfadern)
- Nachweis von Verschlüssen
tiefer Beinvenen bei Blutgerinnsel (Thrombosen)
- Operationsvorbereitung an
Krampfadern zur Darstellung der tiefen Beinvenen

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Untersuchungsdauer
ca. 30 Minuten - 3 Stunden
Untersuchungsvorbereitung
Terminvereinbarung
4-6 Std. nüchtern
Kontrastmittelgabe
enterales
Kontrastmittel
Untersuchungsmethode
Röntgen mit digitalem Durchleuchtungsgerät
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Wie funktioniert ein Dünndarm-Röntgen?
Diese Untersuchung wird im Anschluss an das Magen-Röntgen
durchgeführt und unterscheidet sich von diesem nur in
der Menge des Kontrastmittels,
sowie der Dauer der Untersuchung. Nach der Einnahme des Kontrastmittels
wird der Patient in bestimmten Zeitintervallen durchleuchtet.
Hierbei wird die Fortbewegung des Kontrastmittels im Dünndarm
überprüft. Diese Zeit (Passagezeit) gibt sehr viel
Aufschluss über mögliche Erkrankungen.
Welche Fragestellungen werden durch
ein Dünndarm-Röntgen abgeklärt?
- Divertikel
- Fisteln, Verengungen
- Geschwüre oder Geschwülste
am Dünndarm
- Dünndarmerkrankungen
(Morbus Chron, ...)

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