Röntgenordination -
Untersuchungen mit dem Durchleuchtungsgerät
Volusion 730Pro

Notwendige Vorbereitung (Achtung wichtig!!) - Wir bitten unsere weiblichen Patienten eine eventuelle Schwangerschaft vor der Untersuchung mitzuteilen.

Speiseröhren/Magen-Röntgen

Untersuchungsdauer
ca. 10 Minuten
Untersuchungsvorbereitung
4-6 Stunden, vorher nüchtern (auch kein Nikotin oder Medikamente)
Kontrastmittelgabe
orales Kontrastmittel
Untersuchungsmethode
Röntgen mit Durchleuchtungsgerät

Wie funktioniert ein Magen-Röntgen?

Für eine optimale Untersuchung des Magens müssen Sie mithelfen und schon im Vorfeld die Vorbereitungsmaßnahmen einhalten.
Bei der Untersuchung wird Ihnen zuerst ein Brausepulver verabreicht, welches den Magen entfaltet. Dadurch lässt sich die Schleimhaut besser darstellen. Anschließend trinken Sie einen Kontrastmittelbrei. Der Radiologe kann nach der Einnahme des Kontrastmittels den Weg durch die Speiseröhre bis in den Magen verfolgen. Um den gesamten Magen zu untersuchen, ist es notwendig, dass Sie sich im Liegen einmal um die eigene Achse drehen, damit die gesamte Magenschleimhaut sich mit Kontrastmittel beschlägt.

Unsere Röntgengeräte entsprechen dem modernsten Standard und sind besonders strahlungsarm. Die Belastung für Sie ist nicht größer als unbedingt notwendig.



Welche Fragestellungen werden durch ein Magen-Röntgen abgeklärt?

  • Ulcus (Geschwüre) an Speiseröhre und Magen
  • Gastritis, Zwerchfellbruch
  • Klärung anatomischer Verhältnisse nach Operationen am Magen
  • Magenbeschwerden (Sodbrennen, Aufstoßen, ...)

Dickdarm-Röntgen (Irrigoskopie)

Untersuchungsdauer
ca. 10-20 Minuten
Untersuchungsvorbereitung
Terminvereinbarung
Datenblatt - Vorbefunde wie z. B.: Koloskopie, OP-Berichte, etc. von besonderer Wichtigkeit (PDF-Format)
Kontrastmittelgabe
rektales Kontrastmittel
Untersuchungsmethode
Röntgen mit Durchleuchtungsgerät

Wie funktioniert ein Dickdarm-Röntgen?

Das Dickdarm-Röntgen wird mit der Durchleuchtungsmethode durchgeführt. Sie liegen auf dem Untersuchungstisch, ein weiches Dickdarmrohr wird in den Enddarm platziert und ein Einlauf mit Kontrastmittel durchgeführt. Gelegentlich - vor allem bei sehr verkrampftem Darm - ist eine Injektion erforderlich, um die Verkrampfung zu lösen. Danach wird der Dickdarm mit Luft gefüllt, damit die Darmschleimhaut voll entfaltet werden kann.
Die gleichzeitige Gabe von Einlauf und Luft wird auch Doppelkontrastmethode genannt und hat den Vorteil, dass der Arzt die Darmschlingen besser beurteilen kann, und die Sicht nicht durch sich überlagernde Schlingen behindert wird. So können selbst kleinste Wucherungen von einigen Millimetern Durchmesser erkannt werden.

Wenn nun die gesamten Vorbereitungen abgeschlossen sind, beginnt der Arzt die Bilder aufzunehmen. Sollten sie während der Untersuchung Stuhldrang verspüren halten sie diesen möglichst zurück. Sofort nach Beendigung der Untersuchung kann der Patient auf die Toilette gehen und den Darm von Kontrastmittel und Luft entleeren.


Welche Fragestellungen werden durch ein Dickdarm-Röntgen abgeklärt?

  • Divertikel
  • Fisteln, Verengungen
  • Entzündungen (Colitis ulerosa, Morbus Chron, ...)
  • Polypen oder Tumore am Dickdarm

Röntgenuntersuchung - Nieren/Harnwege

IVP (intravenöse Pyelographie)

Untersuchungsdauer
ca. 30 Minuten
Untersuchungsvorbereitung
Blutbefunde: Kreatininwert + TSH-Wert
Formular (PDF-Format)

Kontrastmittelgabe
parenterales Kontrastmittel
Untersuchungsmethode
digitales Röntgen mit Schichtaufnahme

Wie funktioniert ein Nieren-Röntgen?

Bei dieser Untersuchungsmethode wird zuerst ein Leerröntgen (d.h. ohne Kontrastmittel) des gesamten Bauches angefertigt. In diesem Röntgenbild können vorhandene Nieren- oder Harnsteine festgestellt werden.

Durch die intravenöse Verabreichung eines Kontrastmittels werden die Niere, die Harnblase und der Harnleiter am Röntgenbild besser sichtbar. Nach der Injektion werden Aufnahmen in verschiedenen Zeitintervallen (dynamische Untersuchung) gemacht. Besteht der Verdacht auf eine Abflussstörung der Harnblase, wird noch ein Röntgenbild nach der Entleerung der Blase angefertigt, um auch die Restharnmenge beurteilen zu können.

Die Untersuchung dauert ca. eine halbe Stunde. Die Dauer der Untersuchung hängt davon ab, wie schnell ihre Nieren das Kontrastmittel ausscheiden, und welche Art von Abflussstörungen bestehen.


Welche Fragestellungen werden durch ein Nieren-Röntgen abgeklärt?

  • Harnabflussbehinderung, verursacht durch Steine (Nachweis oder Ausschluss)
  • Tumorenerkrankungen der Nieren oder der Harnblase
  • Nierenerkrankung
  • Prostatavergrößerung
  • Blasenentleerung, Restharn

Röntgen der Venen am Bein oder Arm (Phlebographie)

Röntgen der Venen am Bein oder Arm (Phlebographie)

Blutbefunde erforderlich
Bequeme Schuhe (wg. Druckverband am Vorfuß)
Untersuchungsdauer
ca. 20 Minuten
Untersuchungsvorbereitung
Terminvereinbarung
Formular (PDF-Format)
Kontrastmittelgabe
parenterales Kontrastmittel
Untersuchungsmethode
Röntgen mit digitalem Durchleuchtungsgerät

Wie funktioniert ein Venen-Röntgen?

Bei dieser Untersuchung werden (mittels Kontrastmittel-Injektion in ein kleines Gefäß am Fußrücken) Ihre Beinvenen und deren Abflussverhalten sowie auch Abflussbehinderungen (z. B. Thrombosen) dargestellt. Diese Untersuchung wird in der Durchleuchtung mit Zielaufnahmen in sehr kurzen Abständen durchgeführt. Zu Beginn der Untersuchung stehen Sie aufrecht am senkrecht aufgestellten Tisch und werden nach der Injektion automatisch in eine liegende Position gebracht. Während der Untersuchung werden Sie gebeten das Bein zu bewegen um die Venen in verschiedenen Ebenen darstellen zu können. Die Untersuchung ist in wenigen Minuten erledigt, und ist außer dem Nadelstich nicht schmerzhaft.

Welche Fragestellungen werden durch ein Venen-Röntgen abgeklärt?

  • Vaarizzendiagnose (Krampfadern)
  • Nachweis von Verschlüssen tiefer Beinvenen bei Blutgerinnsel (Thrombosen)
  • Operationsvorbereitung an Krampfadern zur Darstellung der tiefen Beinvenen

Dünndarm-Röntgen

Untersuchungsdauer
ca. 30 Minuten - 3 Stunden
Untersuchungsvorbereitung
Terminvereinbarung
4-6 Std. nüchtern
Kontrastmittelgabe
enterales Kontrastmittel
Untersuchungsmethode
Röntgen mit digitalem Durchleuchtungsgerät


Wie funktioniert ein Dünndarm-Röntgen?


Diese Untersuchung wird im Anschluss an das Magen-Röntgen durchgeführt und unterscheidet sich von diesem nur in der Menge des Kontrastmittels, sowie der Dauer der Untersuchung. Nach der Einnahme des Kontrastmittels wird der Patient in bestimmten Zeitintervallen durchleuchtet. Hierbei wird die Fortbewegung des Kontrastmittels im Dünndarm überprüft. Diese Zeit (Passagezeit) gibt sehr viel Aufschluss über mögliche Erkrankungen.

 

Welche Fragestellungen werden durch ein Dünndarm-Röntgen abgeklärt?

  • Divertikel
  • Fisteln, Verengungen
  • Geschwüre oder Geschwülste am Dünndarm
  • Dünndarmerkrankungen (Morbus Chron, ...)