Schmerztherapie

COMPUTERTOMOGRAPHIE (CT)-GESTEUERTE
SCHMERZTHERAPIE - ALLGEMEINE INFORMATION

Einsatzgebiet für die CT-gesteuerte Schmerztherapie sind vor allem Schmerzen ausgehend von der Wirbelsäule. Ursache der Schmerzen sind zum einen Bandscheibenveränderungen mit Bandscheibenvorwölbung und -vorfall, zum anderen Abnützungserscheinungen der kleinen Wirbelgelenke und Wirbelkörper.

Ziel dieser Art der Schmerztherapie ist eine lokale Behandlung von Schmerzen, um die Dosis der notwendigen Medikamente am Zielort - das heißt am Ursprungsort der Schmerzen - zu erhöhen und die Nebenwirkungen auf den ganzen Körper zu vermindern.

Diese Art der gezielten Behandlung erfordert eine strenge Indikation. Sie steht hinter der herkömmlichen medikamentösen Therapie und physikalischen Therapie an dritter Stelle der therapeutischen Kette.
Nicht selten wird vor der Entscheidung eine Operation an der Wirbelsäule auszuführen, eine CT-gesteuerte Infiltrationstechnik verlangt und bei positivem Ansprechen auf diese Therapie auf eine Operation verzichtet.

Durch den Einsatz der Bildgebungskontrolle sind die CT-assistierten Schmerzbehandlungen wesentlich exakter und sicherer geworden.

Im Institut angeboten werden:

Wichtige Vorbereitung für eine CT:

  • CT-Überweisungsschein
  • Terminvereinbarung notwendig
  • Vorhandene CT/MR Bilder mitnehmen
  • Blutverdünnung muss eventuell abgesetzt werden - Rücksprache mit Frau Dr. Derfler
  • Schwangerschaft bitte unbedingt mitteilen
  • Begleitung wünschenswert

SCHMERZTHERAPIE - VORBEREITUNG

Notwendige Vorbereitung

  • Terminvereinbarung notwendig
  • Kontrastmittel
  • Datenblatt (PDF-Format)
  • Schwangerschaft bitte mitteilen
  • CT/MR Bilder bitte mitnehmen

SCHMERZTHERAPIE - THERAPIEABLAUF (VORGEHEN)

Der Patient liegt am Untersuchungstisch. Nach Hautdesinfektion und örtlicher Betäubung wird die Nadel zum Zielort vorgeschoben. Mittels der Computertomographie kann die genaue Lokalisation der Nadelspitze als auch die zu schonende Umgebungsstruktur dargestellt werden.

Vor der Gabe der Medikamente wird die korrekte Lage der Nadelspitze mit einer kleinen Menge Kontrastmittel überprüft. In der Regel werden als Therapeutika ein Lokalanästhetikum (Xylocain 0,5%) und ein Kortisonderivat benutzt.

Nach der Verabreichung bleibt der Patient noch ca. 1,5 bis 2 Stunden je nach Symptomatik, zur Beobachtung in unserem Institut. Die Eingriffe werden in der Regel problemlos vertragen.