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Röntgen / Durchleuchtung

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infoFür Knochen- und Thorax- (Herz/Lunge) Röntgen brauchen Sie keine Terminvereinbarung.
Für alle anderen Untersuchungen benötigen Sie eine Terminvereinbarung!

Röntgen ist die erste und bis heute meistverwendete Methode, das Innere des Körpers abzubilden. Die Röntgenstrahlen sind nach ihrem Entdecker Wilhelm Conrad Röntgen (1845 – 1923) benannt. Röntgenstrahlen sind elektromagnetische Wellen und werden von Körperteilen mit unterschiedlicher Dichte mehr oder weniger absorbiert. Dadurch erscheinen auf dem Bild zum Beispiel Knochen (hohe Dichte) hell, Muskeln dagegen dunkel. Mit Hilfe von Kontrastmitteln lassen sich gezielt ganz bestimmte Organe und Körperregionen durchleuchten.

Röntgenuntersuchungen eignen sich besonders für die Diagnostik  von Lunge und Skelett. Durch die Verwendung von Kontrastmitteln werden auch für viele andere Organe wie z. B. Nieren, Darm oder Gefäße beste Diagnoseergebnisse erzielt.

Durch die volle Digitalisierung unserer Ordination stellen wir sicher, dass die Menge der zum Einsatz kommenden Röntgenstrahlen deutlich reduziert und optimiert wird.

Vorbereitung für die Untersuchung

Für viele Röntgenuntersuchungen wie zum Beispiel Skelett, Herz/Lunge etc. sind keine Vorbereitungen nötig. Sie werden lediglich gebeten, je nach untersuchter Körperregion vor der Untersuchung in der Patientenkabine metallische Gegenstände (z. B. Schmuck, Uhr, Haarspangen, Zahnersatz etc.) abzulegen.
Vor einigen Röntgenuntersuchungen wird ein Kontrastmittel verabreicht, und die PatientInnen dürfen unter Umständen einige Stunden vor der Untersuchung nichts essen und trinken. Detaillierte Informationen erhalten Sie in diesen Fällen rechtzeitig von unserem Personal bei der Anmeldung.

 

Röntgenuntersuchungen mit besonderen Vorbereitungen

Speiseröhren-/Magen-Röntgen

Untersucht werden:

  • Ulcus (Geschwüre) an Speiseröhre und Magen
  • Gastritis, Zwerchfellbruch
  • Klärung anatomischer Verhältnisse nach Operationen am Magen
  • Magenbeschwerden (Sodbrennen, Aufstoßen, ...)

4-6 Stunden vor der Untersuchung dürfen Sie nichts essen und trinken (auch keine Medikamente einnehmen, nicht rauchen oder Kaugummi kauen). Unmittelbar vor der Untersuchung müssen Sie ein Brausepulver schlucken, das den Magen entfaltet. Anschließend erhalten Sie einen Kontrastmittelbrei. Auf dem Röntgenbild macht das Kontrastmittel den Weg durch die Speiseröhre bis in den Magen sichtbar. Für das Magenröntgen müssen Sie sich im Liegen einmal um die eigene Achse drehen, damit sich das Kontrastmittel auf der Magenschleimhaut verteilt und diese gut sichtbar macht.
Nach der Untersuchung sollten Sie viel trinken, um Verstopfung zu vermeiden. Der Stuhl kann ein paar Tage hell gefärbt sein.

 

Dickdarm-Röntgen (Irrigoskopie)

Bei der Anmeldung bekommen Sie ein Rezept für die Darmreinigung sowie eine Anleitung, wie diese am Vortag durchzuführen ist.

Untersucht werden:

  • Divertikel
  • Fisteln, Verengungen
  • Entzündungen (Colitis ulcerosa, Morbus Chron, ...)
  • Polypen oder Tumore am Dickdarm

Bei der Untersuchung wird zunächst ein dünnes, weiches Darmrohr in den Enddarm geschoben und ein Einlauf mit Kontrastmittel durchgeführt. In seltenen Fällen, wenn der Darm sehr verkrampft ist, wird zusätzlich eine Injektion verabreicht. Danach wird der Dickdarm mit Luft gefüllt, damit sich die Darmschleimhaut voll entfalten kann. Das kann ein Gefühl von Blähungen hervorrufen.
Die gleichzeitige Gabe von Einlauf und Luft wird Doppelkontrastmethode genannt. Sie hat den Vorteil, dass die Sicht nicht durch sich überlagernde Darmschlingen behindert wird. So können selbst kleinste Wucherungen von einigen Millimetern Durchmesser erkannt werden.
Die Untersuchung dauert 10-15 Minuten. Sollten Sie während der Untersuchung Stuhldrang verspüren, halten Sie diesen möglichst zurück. Nach der Untersuchung können Sie sofort die Toilette im Untersuchungsraum aufsuchen. Der Stuhl kann ein paar Tage hell gefärbt sein.

 

Nieren-/Harnwege-Röntgen

Untersucht werden:

  • Harnabflussbehinderung, verursacht durch Steine (Nachweis oder Ausschluss)
  • Nierenerkrankung
  • Prostatavergrößerung
  • Blasenentleerungsstörung, Restharn-Messung

Zuerst wird eine Röntgenaufnahme des gesamten Bauches gemacht, um eventuelle Nieren- oder Harnsteine festzustellen. Danach wird ein Kontrastmittel in die Armvene injiziert, das in wenigen Minuten in die Nieren gelangt. Damit werden Harnblase und Harnleiter sichtbar gemacht. Das Kontrastmittel enthält Jod. Es wird daher vor der Untersuchung ein aktueller Blutbefund angefordert.

Wichtig:

  • Bitte nehmen Sie, wenn vorhanden, einen aktuellen Blutwert (Schilddrüsenwerte und Kreatininwert) zur Untersuchung mit.
  • Wenn Sie Diabetiker sind und ein orales Metformin-Präparat einnehmen, benötigen wir unbedingt einen aktuellen Kreatinin-Wert.
  • Metforminhaltige Medikamente sind: Clonarol, Desugar, Diabetex, Glucomin, Glucophage, Meglucon, Metformin, Janumet, Competract, Velmetia, Metfogamma, Thiabet, Diabesin, Mescorit, Juformin, Siofor, Mediabet und Eucreas.

Im Falle einer eingeschränkten Nierenfunktion ...
Die Untersuchung dauert in der Regel rund 30 Minuten. In dieser Zeit werden in Abständen Röntgenbilder aufgenommen. Je nach dem, wie schnell die Nieren das Kontrastmittel ausscheiden, kann die Untersuchung bei Abflussstörungen auch länger dauern.

 


Bein-/Armvenen-Röntgen (Phlebographie)

Untersucht werden:

  • Varizendiagnose (Krampfadern)
  • Nachweis von Verschlüssen tiefer Beinvenen bei Blutgerinnsel (Thrombosen), Operationsvorbereitung an Krampfadern zur Darstellung der tiefen Beinvenen

Zu Beginn wird in eine Vene am Fußrücken ein Kontrastmittel injiziert. Daher wird vor der Untersuchung ein aktueller Blutbefund angefordert. Die Röntgenaufnahmen werden in rascher Abfolge angefertigt. Zu Beginn der Untersuchung stehen Sie aufrecht und werden nach der Injektion automatisch in eine liegende Position gebracht. Während der Untersuchung werden Sie gebeten, das Bein zu bewegen, um die Venen in verschiedenen Ebenen darstellen zu können. Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten.
Wir empfehlen, in bequemen Schuhen zur Untersuchung zu kommen.

 

Dünndarm-Röntgen

Untersucht werden:

  • Divertikel
  • Fisteln, Verengungen
  • Geschwüre oder Geschwülste am Dünndarm
  • Dünndarmerkrankungen (Morbus Crohn, ...)

Diese Untersuchung wird im Anschluss an das Magen-Röntgen durchgeführt und unterscheidet sich von diesem nur in der Menge des Kontrastmittels. Die Vorbereitungen sind die gleichen, aber die Untersuchung dauert länger. In Zeitintervallen von rund 30 Minuten werden Röntgenbilder angefertigt, bis das Kontrastmittel durch den ganzen Dünndarm befördert wurde. Im Normalfall dauert das 1-2 Stunden, kann aber auch länger sein.
Sie können zwischen den Aufnahmen das Diagnose-Zentrum auch verlassen.

 

Strahlenschutz

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Die bei der Untersuchung eingesetzte Strahlendosis ist von verschiedenen Faktoren abhängig: Anzahl der Aufnahmen, Umfang und Art des zu untersuchenden Bereiches etc. Unsere modernen Röntgengeräte und Untersuchungsprogramme ermöglichen es, die Strahlendosis auf ein Minimum zu reduzieren. Diese ist meist deutlich geringer als die normale Strahlenbelastung durch die Umwelt.
Dennoch ist bei Kindern und Jugendlichen besondere Vorsicht geboten.
Bitte teilen Sie uns auch unbedingt eine eventuelle Schwangerschaft mit.

Fragen Sie nach, wenn Ihnen etwas unklar ist. Wir informieren und beraten Sie gerne.

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Die durchschnittlichen Wartezeiten: CT 10 Arbeitstage - MRT 25 Arbeitstage. Für medizinisch dringende Fälle halten wir Termine vor. Diese werden direkt an zuweisende Ärzte vergeben.

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